Was in einem Jahr alles passieren kann, ist einfach nur der Wahnsinn - ich bin ziemlich sprachlos (und das passiert nicht so oft ūüėÄ )

Ich versuche es mal chronologisch ūüôā

Anfang April 2021:

Gretel und ich haben gemeinsam die wundervolle Mastermind-Gruppe Smash it! gegr√ľndet. Seit einem Jahr begleiten wir spannende selbstst√§ndige Frauen auf ihrer Reise zur erfolgreichen Unternehmerin!

Was f√ľr ein Ritt dieses Jahr ūüôā Ich bin so dankbar f√ľr jeden Moment, jede Frau die mit uns reist und nat√ľrlich besonders meine zweite Business-H√§lfte Gretel!

7. April 2021: Wir reisen nach Schweden, f√ľr 7 Monate haben wir ein Haus gemietet und wagen das Abenteuer, von dem wir lange dachten, dass das nur f√ľr andere geht und bestimmt f√ľr uns nicht! 

Ob das gut gehen wird? Keine Ahnung!

Ob uns langweilig wird im Wald? Kann sein! 

Ob wir uns als Paar auf die Nerven gehen? Mit Sicherheit!

Ob mein Business wirklich 100% online geht? Ich glaube - aber weiß es nicht!

2021: Das Jahr der vielen gesprochenen Worte. Es sind 151 Folgen Podcast entstanden - aktuell sind es bereits 190 Impulse f√ľr eine erfolgreiche und sch√∂ne Selbstst√§ndigkeit! 

Wahnsinn, wenn ich darauf zur√ľckblicke bin ich ganz sch√∂n stolz! Yes. Ich. Bin. Stolz. Auf. Mich. Auf. Uns.

Im November 2021 kaufen Kalle & Ich unsere kleine Villa Froschewitz - unser mukkeliges H√§uschen an der Ostk√ľste Schwedens, direkt vor dem Sch√§rengarten. Unsere R√§uberh√∂hle.

Was als Sommerhäuschen gedacht war, entpuppte sich schnell als unsere große Liebe. Wir haben fast den ganzen Winter hier verbracht, Erfahrungen gesammelt, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie jemals machen werde.

War das geplant? NO!
Wir hatten eine Checkliste f√ľr ein potentielles Traumhaus. Dort standen folgende 10 Punkte:

Was meinst Du, wie viele Punkte hat unsere Villa Froschewitz?

Null. Ganz genau Null!
Es ist ein winziges Haus in the f*** middle of nowhere. Mit miesem Internetempfang. Niedrigen Decken. Keinem Badezimmer. Aber so viel Potential und Liebe!

Warum haben wir es gekauft? Weil wir uns so lebendig, frei und wohl an diesem Ort f√ľhlen wie vielleicht noch nie in unserem Leben!

Was habe ich gelernt, in diesem Entscheidungsprozess?
Es ist wichtig, gerade als Selbstst√§ndige Unternehmerin, sich klare Ziele und W√ľnsche zu formulieren und an diesen zu arbeiten.
Es ist wichtig, sich nicht in Ausreden, Unklarheiten und Schwammigkeit zu verlieren.
UND es ist wichtig, das Leben zu sehen und mit ihm zu gehen. 

Nicht die Augen zu verschließen und in den Ziel-Tunnel zu gehen. Das macht mich unfrei und eng.

Ich habe meinen Geburtstag am 06. Dezember 2021 am k√§ltesten Nikolaus Tag seit 35 Jahren in Schweden gefeiert. Ja, seit 1986 - meinem Geburtsjahr ūüôā 

Minus -19 Grad und Winterzauber haben mir einen der sch√∂nsten Tage meines Lebens beschert! 

Heute ist der 2. Mai. Unser Schweden-Abenteuer rundete sich bereits zum Einjährigen. Genau wie unsere Mastermind-Gruppe SMASH IT!


Ich war 10 Tagen ganz alleine in Schweden. In the middle of nowhere. Ich kann kein anderes Haus sehen. Kein Licht. Keine Laterne. Keine Autos.
Ich habe kein warmes Wasser aus dem Hahn, ich muss jeden Morgen die √Ėfen anwerfen und habe im Haus morgens nur noch 10-12 Grad. Und ich bin alleine.

Und stelle mich einer weiteren Angst und einem Glaubenssatz √ľber mich selbst, den mein Kopf noch vorr√§tig hat: ich kann nicht alleine sein. 

Also, ich kann nicht RICHTIG alleine sein. Ich bin abh√§ngig von anderen und kann sowas nicht. 

Diese √úberzeugung begleitet mich schon lange. Sehr lange. Und hat mich lange in einer Millionenstadt leben lassen, obwohl ich eigentlich woanders sein wollte. Obwohl es sich nach K√§fighaltung und Einsamkeit anf√ľhlte bin ich geblieben - zum Gro√üteil wegen dieses Satzes.

Und während ich schreibe schießt mir noch ein Jubiläum in den Sinn, welches ich feiere in diesen Tagen.

Vor 6 Jahren, am 30.03.2016 bin ich aus der psychosomatischen Klinik entlassen worden. Dort wurde ich fast 3 Monate behandelt. 

Diagnose: Generalisierte Angstst√∂rung, mittelgradige Depression, Suchtstrukturen und dependenten Pers√∂nlichkeitsstrukturen. 

Was h√§tte mein ICH gesagt, wenn Du mir damals skizziert h√§ttest, wo ich heute bin? Wie sich mein Leben heute anf√ľhlt?

Ich h√§tte Dir so den Vogel gezeigt. Ich w√§re w√ľtend geworden, weil ich Dir vorgeworfen h√§tte, dass Du mich nicht ernst nimmst. Das Du keine Ahnung davon hast, wie schwer das Leben f√ľr mich mit dieser Diagnose ist. Das ich das alles einfach nicht KANN. 

Ich bin so unendlich froh, dass da diese kleine Rebellin in mir wohnt. 

Die, die gerne Dinge in Frage stellt. 

Die, die sich nicht einfach zufrieden gibt.

Die, die nervt und zu viel ist.

Die, die immer nochmal nachfasst, ob das wahr ist.

Die, die provoziert, weil sie echte Beziehungen leben will.

Die, die sich selbst schon oft neu erfunden hat.

Diese Rebellin hat irgendwann entschieden, ohne das es ein bewusster Prozess war: nein!

Nein, das m√∂chte ich nicht. 

Ich bin nicht meine Angst.

Sie ist Teil von mir. Ich bin Teil von ihr.
Wir sitzen in einem Vehikel.
Wir brauchen einander. 
Ich brauche sie, um achtsam zu sein. Wachsam. Hellh√∂rig und -f√ľhlig. 


Ich bin es aber nicht. Ich bin nicht Angst.
Ich bin nicht meine Diagnose. 

Ich bin Laura. Roschi. Olga. Das K√§nguru. Ich bin verschiedene Rollen, Personen. 

Die erfolgreiche Unternehmerin. Die √§ngstliche Person. Die Zweifelnde. Die Rastlose. Die sehr Gl√ľckliche und die manchmal am Boden liegende. 


Das bin ich. Here I am!
Und ich wei√ü nicht, wo es noch hinf√ľhrt.

Ich weiß es nicht - und das ist gut so.
Denn wenn ich gewusst h√§tte, wo ich heute stehe, h√§tte mir das so viel Angst gemacht, das ich nicht gegangen w√§re. 

Mein Geheimnis ist das UND. 

Ich habe √Ąngste und bin mutig.
Ich f√ľhre eine tolle Beziehung und habe tiefe Krisen.

Ich bin erfolgreiche Unternehmerin und zweifle an mir und meiner T√§tigkeit. 

Ich verbringe gerade viel Zeit in Schweden und liebe Hamburg, die Kanaren und Italien!

Ich liebe Hunde und habe einen Kater ūüėÄ

Ich werde ein Buch schreiben und habe keine Idee wie das gehen soll.

Ich f√ľhre tiefe, nahe und intime Beziehungen und grenze mich ab.

Ich liebe meine T√§tigkeit und denke manchmal dar√ľber nach, alles hinzuschmei√üen.

Ich liebe die Einsamkeit und mir fehlt die Stadt manchmal. 


Ich bin so sackfroh, dass ich irgendwann wirklich erkannt habe, dass das UND der Unterschied ist.

Ich habe jahrelang versucht, mich zu entscheiden.
Eins zu sein und dabei zu bleiben. 

Nicht so wackelig.
Nicht so unentschlossen.
Nicht so anstrengend.
Nicht so viel.

Doch weißt Du was?


Wenn ich mich h√§tte entscheiden m√ľssen, dann w√§re es mir nur m√∂glich gewesen, mich f√ľr die Angst zu entscheiden. Dann w√§re ich f√ľr die Angst gegangen.
F√ľr meine Diagnose. F√ľr die Laura, die halt nunmal Angst hat. 

Denn es war so pr√§sent. So laut. So da. 


Als ich Begriffen habe, dass es keine Weggabelung ist, an der ich mich entscheiden muss.

Das wird mir erz√§hlt. Aber das ist nicht wahr. 

Das Leben ist ein Wald, eine Wiese, ein Strand. Und ich kann √ľberall langgehen.
Manchmal laufe ich gegen Bäume.
Manchmal muss ich Umwege gehen, weil ein Fluss im Weg ist.

Manchmal stehe ich einfach nur am Meer und gucke in die Weite. 

Das Leben ist kein Weg, der eine Gabelung hat an der ich nur noch eine sein kann.

Versteh mich nicht falsch: ich bin absolut F√úR Entscheidungen und GEGEN Wischiwaschi und Aussitzen.  

Ich bin pro-aktiv und gegen abwarten und das Leben nur geschehen lassen.
Ich bin Selbstwirksamkeits- und Handlungsfähigkeits-Fan!

Mein Leben hat mich allerdings gelehrt, dass das oder (A oder B) an sogenannten Gabelungen viele Menschen erstarren lässt. Und Entscheidungen erschwert.

Denn an dieser Gabelung stehen zehntausende Menschen.

Wie das Reh im Scheinwerferlicht.
Wie das Kaninchen vor der Schlange.

Denn auf einem Schild steht Angst. Und auf dem anderen Mut. 

Und wer voll mit Angst ist, kann sich nicht f√ľr den mutigen Weg entscheiden. 

Mein Tipp nach vielen Jahren an dieser Kreuzung:

Dreh Dich um. Wisse um Angst & Mut in Deinem R√ľcken, als zwei kraftvolle Unterst√ľtzer.

Und dann geh Deine Schritte, die nach Dir rufen!

Fotocredits @feuerquell Fotografie - Jakob Prößdorf

Hinter der jungen, dynamischen Kollegin, die wir t√§glich im B√ľro treffen, die oftmals fr√ľh da ist und sp√§t wieder geht, steht eine Geschichte. Pauline hat Angst. Eine Betrachtung.

Seit bald zwei Jahren werden wir alle vor unerwartete Herausforderungen und unfreiwillige Ver√§nderungen gestellt ‚Äď sowohl als Kollektiv als auch als Individuen. In nahezu allen Bereichen des Lebens mussten wir unsere Gewohnheiten anpassen, uns einschr√§nken und neue Wege gehen.

Auch in Arbeitsumfeld sind wir mit gro√üen Ver√§nderungen konfrontiert worden. Strukturen, Prozesse und Abl√§ufe haben sich f√ľr viele von uns grundlegend ver√§ndert. Durch Homeoffice, h√§ufige virtuelle Kommunikation und den Wegfall vieler sozialer St√ľtzen und Routinen haben wir alle zu k√§mpfen, aber im besonderen Ma√üe Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Denn: Gerade in psychisch instabilen Phasen des Lebens sind Gewohnheiten, Routinen und Struktur wichtige S√§ulen des Lebens. Da diese S√§ulen in den vergangenen zwei Jahren f√ľr uns alle mehr oder weniger weggebrochen sind, ist es elementar, sich damit zu befassen, was diese Ver√§nderungen mit uns machen und wie wir ihnen jetzt achtsam begegnen k√∂nnen.

Ohne dieses Bewusstsein ist das Risiko hoch, dass wir nach der Coronapandemie in eine Pandemie der seelischen Erkrankungen geraten.

Mit Angststörung arbeiten ist ein Kraft- und Balanceakt

Was bedeutet es f√ľr einen Menschen, mit einer Angstst√∂rung durchs (Berufs-)Leben zu gehen? Das ist bei jeder Person und psychischen Erkrankung individuell, aber es kann zum Beispiel so aussehen wie bei Pauline (34) aus Hamburg. Nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie beginnt sie, sich zun√§chst als Juniorberaterin in einer Unternehmensberatung einen Namen zu machen. Sie ist dynamisch, ehrgeizig und wei√ü genau, wo sie hin m√∂chte.

Hinter der jungen, dynamischen Frau, die wir t√§glich im B√ľro treffen, die oftmals fr√ľh da ist und sp√§t wieder geht, steht eine Geschichte. Pauline hat Angst.

Seit ihrem 29. Lebensjahr leidet sie ‚Äď mal st√§rker und mal weniger stark ‚Äď unter Angstzust√§nden und Panikattacken. Ihre Diagnose: generalisierte Angstst√∂rung und mittelgradige depressive Episode.

Sie hat viel auf sich genommen, um gesellschafts- und vor allem arbeitsf√§hig zu bleiben. Phasenweise ist es ihr nicht gelungen. Da war sie √ľber Wochen, einmal sogar √ľber mehrere Monate krankgeschrieben. Zu stark die √Ąngste, die Belastungen und die Einschr√§nkungen im Alltag. Zu schwierig, es vor Kolleg¬∑innen, Team und Vorgesetzten zu verbergen. Klinikaufenthalt. Ambulante Therapie. Gespr√§che mit verst√§ndnisvollen Menschen im Umfeld. Aber nie hat sie das Gespr√§ch mit Kolleg¬∑innen oder ihren Vorgesetzten dazu gesucht. Zu gro√ü die Angst, als schwach, nicht belastbar und krank abgestempelt zu werden. Zu gro√ü die Scham vor sich selbst.

Dies sind ihre Worte: Ich, Pauline, die mit gro√üen Kund¬∑innen verhandelt, Auftr√§ge an Land zieht und charmant, wortgewandt und witzig mit allen gut klarkommt, soll eine Schisserin sein? Eine mit so viel Angst, mit kindlichen Anteilen und vielen Bef√ľrchtungen? Das KANN ich niemandem erz√§hlen ‚Äď niemandem, der mit mir beruflich zu tun hat. Der oder die meine Karriere beeinflussen kann. Zu gro√ü das Risiko, mich so verletzlich zu zeigen. Niemand von den anderen wird das verstehen, so tickt halt niemand. Solche absurden √Ąngste und Gedanken kennen die anderen nicht.

Angst vor Menschenmengen, vor √∂ffentlichen Verkehrsmitteln ‚Äď verschiedenste √Ąngste haben ihre vergangenen Monate und Jahre und damit auch ihr Selbstbild gepr√§gt. Was f√ľr ein Kraftakt, Tag f√ľr Tag dieses Bild morgens aus dem Spiegel zu schieben und wieder klar auf sich selbst zu sehen. Und zu denken: F√ľr die Arbeit muss es irgendwie gehen. Es muss einfach!

Dann ist M√§rz 2020: Pauline und ihr gesamtes Team werden von einem Tag auf den n√§chsten ins Homeoffice geschickt. Pauline denkt sich: Homeoffice? Das ist doch eher was f√ľr digitale Nomaden, so 20-j√§hrige fancy Youtuber. Aber sie? Von zu Hause arbeiten?

Atmen. Es hat ja auch seine Vorteile.

Nicht mehr mit der verhassten vollen U-Bahn fahren.

Nicht mehr den gef√ľrchteten Fahrstuhl in den 7. Stock nutzen m√ľssen.

Nicht mehr kalt schwitzend vor den Präsentationen gute Miene zum bösen Spiel machen.

Keine Ausreden mehr ausdenken.

Auf einen Schlag wird ihr Bewegungradius so eng, wie sie ihn sich eigentlich seit Jahren gew√ľnscht hat. Nur sie. In ihrer kleinen, gem√ľtlichen Wohnung. Mit ihrem Kater. Langsam f√§ngt die Vorstellung an, ihr zu gefallen.

Ihr f√§llt auf, wie stressig viele Situationen bei der Arbeit f√ľr sie waren: Gemeinsam zu Mittag essen. Abends zur Happy Hour Cocktails trinken. In einem Raum mit f√ľnf anderen Personen arbeiten. Oftmals haben all diese Situationen ihr so viel Kraft abverlangt, dass sie abends komplett ausgelaugt war.

Stolz und Scham kämpfen seit Jahren einen erbitterten Kampf in ihr. Die Stimmen in ihrem Kopf klingen dann so:

Einerseits: Wow, klasse ‚Äď super dass du die vielen Termine heute gewuppt hast, kleine Pauline!

Aber auch: Ganz ehrlich?! Das kann ja wohl jede·r. Schlimm genug, dass du so ein Softie bist und dir das alles so schwerfällt.

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung kollidieren

Wenn wir Paulines berufliches Umfeld befragten, mit welchen Werten sie sie beschreiben w√ľrden, w√§re Angst ganz sicher nicht unter den Top f√ľnf! Sie akquiriert voller Elan und erfolgreich gro√üe Projekte, geht oft aus ihrer Komfortzone heraus, ist erfolgreich. Sie ist beliebt bei allen, immer f√ľr einen kleinen Witz zu haben und engagiert sich im Team f√ľr Gerechtigkeit und eine konstruktive Kommunikation. Nicht gerade ‚ÄěSchisser-Eigenschaften‚Äú oder?

Und da liegt der Hase im Pfeffer. Denn Pauline versucht immer, den ihr zugeschriebenen Eigenschaften zu entsprechen. Auf der Arbeit. Im Bekanntenkreis. Doch es kostet sie viel Kraft, immer eine Rolle zu spielen und fast niemandem zeigen zu können, welche anderen Dinge da noch in ihr wohnen.

Es wird April 2020, Mai, Juni, und Pauline hat sich vollkommen an die neue Situation gew√∂hnt. Sie arbeitet am K√ľchentisch, trinkt viel Tee, muss sich nicht gro√üartig verkleiden oder verstellen. Es beginnt sich richtig gut anzuf√ľhlen ‚Äď wenn auch gelegentlich etwas einsam. Ein bisschen Zoom, keine Partys, kaum Sozialleben. Eigentlich verl√§sst sie das Haus nur, wenn es dringend sein muss.

Doch allm√§hlich werden ihr die Menschen, die an den sonnigen Fr√ľhlingstagen um die Alster schlendern, zu viele. Auch die Atmosph√§re im Supermarkt ist ihr zu angespannt. Nach und nach wird ihr Zuhause zu ihrem Safe Space, den sie immer seltener verl√§sst. Sie f√§llt nicht auf in dieser Zeit ‚Äď genau so soll sie sich schlie√ülich verhalten. Auch im Sommer bleibt Pauline innerhalb ihres engen Radius. Schwimmen? Open-Air-Kino? Sie erfindet Ausreden: Ich habe so viel Arbeit. Zack, Diskussion beendet. Manchmal erinnert sie sich an ihre Zeit in der Klinik. F√ľhlte sich das Leben dort nicht √§hnlich an? Ja: sicher, aber wenig lebendig.

Monate sp√§ter wird in Paulines Abteilung eine Exitstrategie aus dem Homeoffice erarbeitet. Ab wann werden wieder alle in den B√ľros sein? Wer arbeitet bis dahin wann, wie und wo? Wie ist es mit Gesch√§ftsg√§sten? Wer ist geimpft und wer nicht? Nach gut anderthalb Jahren im Homeoffice zeichnet sich langsam ein Ende dieser Zeit ab.

In Pauline steigt die Panik von Woche zu Woche. W√§hrend viele ihrer Kolleg¬∑innen sich freuen, f√ľhlt sie sich st√§ndig angespannt. Als ihre Vorgesetzte sie anspricht, ob sie eher in der ersten oder zweiten Runde der B√ľror√ľckkehrer¬∑innen sein m√∂chte, wei√ü sie keine Antwort. Dabei m√∂chte sie √ľberhaupt nicht zur√ľck zu all den Herausforderungen, die sich aktuell nach √úberforderungen anf√ľhlen.

Der Angst mit Mut entgegentreten

Der Gegenspieler zur Angst ist Mut. Mut funktioniert wie ein Muskel, wir k√∂nnen ihn regelm√§√üig trainieren, dann w√§chst er, und wir k√∂nnen der Angst auf Augenh√∂he begegnen. Wenn wir jedoch aufh√∂ren, diesen Muskel zu trainieren, uns haupts√§chlich in unserer Komfortzone aufhalten und den Radius verkleinern, sp√ľren Menschen wie Pauline die Folgen oftmals erst sp√§t. Sehr sp√§t.

In der Psychotherapie heißt mutig sein: regelmäßige Konfrontation und Exposition.

Sprich: Der betroffene Mensch stellt sich regelm√§√üig seinen angstausl√∂senden Situationen. Durch diese Regelm√§√üigkeit kann das Gehirn immer wieder den Realit√§tscheck machen: Ist die Situation wirklich angstausl√∂send? Oder ist das ‚Äěnur‚Äú in mir?

Vermeidung der angstausl√∂senden Situationen f√ľhrt bei Angsterkrankungen in der Regel zu starker Verschlechterung ‚Äď die sogenannte Spirale der Angst beginnt. Es wird immer schwieriger, sich den angstausl√∂senden Situationen zu stellen, der Radius der Betroffenen wird immer kleiner. Das f√ľhrt zu dauerhafter Anspannung, Ausschluss aus dem Sozialleben, st√§ndiger Sorge und vielen anderen Symptomen. Wir m√ľssen verhindern, dass psychisch Erkrankte jetzt ohne Unterst√ľtzung zur√ľckgelassen werden ‚Äď aus individuellem, unternehmerischem und vor allem sozial-gesellschaftlichem Interesse!

Was kann jede·r Eizelne tun?

Der größte und, meiner Meinung nach wichtigste Schritt ist, dass wir das Thema der psychischen Gesundheit auf die Agenda schreiben. Welche Agenda?

Jede! Denn im Umgang mit psychischen Problemen spielen Freundeskreis, Familie, Kollegium wie auch Institutionen wie Krankenkassen eine tragende Rolle.

Gro√üe Organisationen brauchen Menschen, die sich f√ľr Mental-Health-Awareness einsetzen. F√ľr nichtbetroffene oder nichtgeschulte Menschen ist es schwer bis gar nicht m√∂glich ist, im Alltag auf dieses Thema gezielt zu achten.

Als Vorgesetzte

Bitte bildet euch fort und holt euch Unterst√ľtzung. Niemand muss von sich aus wissen, die man mit diesem Thema umgeht. Lebt Offenheit, wenn es um dieses Thema geht. Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen Rollenvorbilder und einen sicheren Raum, um sich mit ihren Problemen und Sorgen zeigen zu k√∂nnen. Wirken kann:

Im Kollegium und Freundeskreis

Seid wachsam und traut eurer Intuition. Ein Mitarbeitender Mensch hat sich ver√§ndert? Ist vielleicht zur√ľckgezogen oder sehr √§ngstlich?

Schafft ein offenes Gesprächsumfeld: Was fällt euch gerade schwer? Was macht euch Sorgen?

Nichts ist meiner Erfahrung nach wirksamer, als die eigene Verletzlichkeit, die eigenen Abgr√ľnde und Herausforderungen auf den Tisch zu legen. Die Schw√§chen, Sorgen und √Ąngste zu thematisieren.

Als Unternehmen/Organisation

Einen sicheren Raum schaffen und in der Praxis durchsetzen. Der Umgang mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz bedarf einer offenen Kommunikationskultur ohne Angst vor Mobbing, negativen Konsequenzen f√ľr unsere Karriere oder vor sozialer Ausgrenzung.

Wie sagte bereits die große Hannah Ahrendt:

‚ÄěNur wer sich selbst in das Wagnis der √Ėffentlichkeit begibt, mit allem was da in uns wohnt, kann diese auch erreichen.‚Äú

Welchen einen Schritt kannst du heute gehen, um jemandem die Angst zu nehmen? Gehe ihn!

Dieser Artikel erschien zuerst bei XING

Du bist im B√ľro. Im Meeting. Im Auto auf dem Arbeitsweg im Stau. Bei einer Pr√§sentation. Auf einer Konferenz. Auf dem Weg zum Bahnhof. In einer Menschenmenge. Dich √ľberkommt ein ungutes Gef√ľhl. Dein Puls wird schneller. Die Atmung flacher. Der Fokus l√§sst sich nur noch schwierig halten. Der Bildschirm wird verschwommen. Du h√∂rst Dich wie von au√üen. Immer wieder versuchst Du, den Blick zu sch√§rfen. Es ist anstrengend. Deine H√§nde sind kalt und feucht. Du verspannst Dich. H√∂rst dem Gespr√§ch nicht mehr aufmerksam zu. Eigentlich m√∂chtest Du nur weg. Aber das geht nicht.

Quälende Themen in Deinem Kopf:

Ob der Kollege schon merkt, dass es Dir nicht gut geht?

Wenn jetzt der Chef reinkommt - das w√§re f√ľrchterlich unangenehm f√ľr Dich!

Bitte keine Panikattacke. Nicht jetzt, wo alle auf mich schauen!

Aber wohin? Was sollst Du denn sagen, warum Du das B√ľro verlassen musst? Vorzeitig aus dem Meeting gehen musst? Nicht mit zur Abendveranstaltung kommen magst?

Angst geh√∂rt f√ľr viele zum Alltag

F√ľr rund 10 Millionen Menschen in Deutschland ist dies ein Thema, welches sie t√§glich begleitet. Darf ich vorstellen: der Begleiter hei√üt Angst beziehungsweise Angstst√∂rung. Dies ist ein Sammelbegriff f√ľr eine mit Angst verbundene psychische St√∂rung. Das gemeinsame Merkmal dieser Angsterkrankungen ist, dass Betroffene starke Angst versp√ľren, ohne dass im Au√üen wirkliche Bedrohungen erkennbar sind.

Bei dieser immensen Anzahl an Betroffenen drängt sich die Frage auf:

Wie k√∂nnen wir eine Gesellschaft erm√∂glichen, in der das Tabuthema Angst salonf√§hig wird und Betroffene ihre Erkrankung nicht mehr verstecken m√ľssen? Denn f√ľr viele Betroffene ist dies die gr√∂√üte Anstrengung: keiner darf mitbekommen wie sehr sie sich f√ľrchten. Wie eingeschr√§nkt ihr Leben ist. Wie unangenehm ihnen das ganze Thema ist. Wie sie sich oftmals sch√§men.

Da wir unser Privatleben nicht an der Garderobe ablegen k√∂nnen, ist es demnach auch eine gesellschaftliche Aufgabe, die Rahmenbedingungen an Arbeitspl√§tzen und in der √Ėffentlichkeit so zu gestalten, dass Angstzust√§nde dort thematisiert werden d√ľrfen. Und zeitgleich ein Umfeld geschaffen wird, welches so viel Freiraum l√§sst, wie die Betroffenen ben√∂tigen. Ohne Rechtfertigung oder komische Kommentare. Neben einer therapeutischen Begleitung, die sich f√ľr die meisten Betroffenen als absolut hilfreich erwiesen hat, m√∂chte ich hier 3 Tipps f√ľr Menschen geben, die bisher mit der Angst vor der Angst und Panikattacken auf der Arbeit zu k√§mpfen haben.¬†

3 Maßnahmen, die den Leidensdruck verringern können

1. Tipp: Weihe einen Kolleg*in/Vorgesetzte*n Deines Vertrauens ein

Eine Vertrauensperson kann nachweislich helfen, mit schwierigen und angespannten Situationen umzugehen. Eine Person, der Du nichts erkl√§ren musst. Die einfach da ist, keine unangenehmen Fragen stellt und Dich durch Deine Angst begleitet. Denn nach einer Weile l√§sst die Angst fast immer nach - auch wenn es sich zwischendurch nicht so anf√ľhlt.

2. Tipp: Bewege Dich ausreichend

Dein K√∂rper braucht die M√∂glichkeit, Spannung abzubauen. Das kannst Du auch prophylaktisch machen. Bewege Dich regelm√§√üig, gerade wenn Du Stress hast. Klopf Deine Beine ab, sch√ľttle Deine Arme aus und gehe auf und ab. Durch die Bewegung kann Dein K√∂rper ruhiger werden und Stress loslassen - versprochen!

3. Tipp: Beginne mit Atem√ľbungen und erlerne dadurch, dich zu steuern

Wenn Du merkst, dass Du Dich verspannst, dann widme Deiner Aufmerksamkeit kurz Deiner Atmung. Atme ganz locker kurz durch die Nase ein und dann durch den Mund langsam aus. Hilfreich kann es sein, dabei zu z√§hlen. Du kannst zum Beispiel beim Einatmen bis drei z√§hlen und beim Ausatmen bis sieben. Das ist aber nur ein Richtwert und muss nat√ľrlich nicht eins zu eins umgesetzt werden, wenn es f√ľr dich unangenehm ist. Dann achte einfach nur darauf, l√§nger auszuatmen. Mach nach dem Ausatmen eine kleine Pause. Schau, dass es angenehm ist und achte bewusst auf das Ausatmen! Du wirst schnell merken, dass Du Dich in stressigen Situationen dadurch beruhigen kannst.

Doch es liegt nicht ausschließlich in den Händen der Betroffenen, denn der Umgang mit einer Angsterkrankung fordert sie schon in hohem Maße heraus. Alltägliche Situationen können zu großen Heraus- oder auch Überforderungen werden.

Deshalb ist jeder von uns an dieser Stelle aufgefordert, sich zu √∂ffnen und dazuzulernen. Mein zentraler Appell ist: Bitte versuche nicht, der Person zu erkl√§ren, dass sie keine Angst haben muss. Die Angst ist in einer Panikattacke sehr real. Gib der betroffenen Person das Gef√ľhl, dass es okay ist und sie sich nicht rechtfertigen muss. Hilfreich ist es, den Fokus zu ver√§ndern. Weg von der Panik, hin zu etwas anderem. Ablenkung erweist sich in vielen Situationen tats√§chlich hilfreich! Wie das aussehen kann? Biete der Person an, mit ihr vor die T√ľr zu gehen. Eine Runde um den Block zu laufen, √ľber das Haustier oder den Urlaub zu sprechen. Oder stell der Person Matheaufgaben. Klingt absurd? Aber es kann helfen! Durch Kopfrechnen verlassen wir das Hirnareal, welches f√ľr Angst zust√§ndig ist, und Betroffene k√∂nnen unter Umst√§nden aus der Panik rauskommen. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was bei allen Betroffenen gleich ist: emotionaler Druck, Unverst√§ndnis, Rechtfertigungen oder Bagatellisierung f√ľhren zu einer Verschlimmerung der Situation.

Lasst uns als Gesellschaft zeigen, dass wir uns mit √Ąngsten zeigen k√∂nnen und dennoch respektiert und gesch√§tzt werden. Dass sich berufliche Anerkennung und Angstst√∂rung nicht ausschlie√üen. Dass es keine Schw√§che ist, sich mit seiner Angst zu zeigen, sondern eine verdammt gro√üe St√§rke!

Du m√∂chtest gerne wissen, was Nachhaltigkeit mit Deinem B√ľro zu tun hat? Und wie Du die beiden Bereiche B√ľro und Nachhaltigkeit miteinander verbinden kannst?Dann schau Dir meine 5 Tipps f√ľr mehr Nachhaltigkeit in Deinem B√ľro an und setze sie direkt um - f√ľr den Planeten und Dein Wohlbefinden!

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft uns alle. Täglich lesen und hören wir, dass unser wunderbarer Planet bedroht ist. Dies bedeutet auch eine Bedrohung unserer Lebensgrundlagen und der unserer Kinder

Geht es Dir auch so, dass Du Dich von all den Informationen und M√∂glichkeiten regelrecht erschlagen f√ľhlst? Wo soll ich ansetzen und das neben meinem vollen und komplexen Lebensalltag? Was darf ich noch bedenkenlos tun und wo handle ich schon verantwortungslos? Die Komplexit√§t des Themas Nachhaltigkeit kann erdr√ľckend sein.

Mit meinen 5 Tipps f√ľr Dein nachhaltiges B√ľro machst Du einen gro√üen Schritt in die richtige Richtung.

Do or not do. There is no try!

Yoda

1. Entscheide Dich aktiv f√ľr einen E-Mail Anbieter!

Hand auf's Herz: Hat das Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl Deines E-Mail-Anbieters eine Rolle gespielt? F√ľr mich, wie f√ľr den √ľberwiegenden Teil der deutschen Internetnutzer*innen, bis vor kurzem nicht! Dabei haben wir die freie Wahl. Ist es Dir wichtig, wie der Strom f√ľr die Server Deines E-Mail-Anbieters produziert wird und wie sie zum Thema Nachhaltigkeit stehen? Dann nimm die Anbeiter Mailbox.org und Posteo.de einmal unter die Lupe. Neben nachhaltigem Wirtschaften ist diesen Anbietern au√üerdem Deine Privatsph√§re und Datensicherheit besonders wichtig.

Denn Du hast die Wahl! Entscheide Du, welche Werte Dir wichtig sind und setze ein Zeichen!

2. Bändige die Newsletter-Flut in Deinem Posteingang!

In den letzten 10 Jahren hat sich das E-Mail Volumen in Deutschland von 217,2 Milliarden (2008) auf 848,1 Milliarden (2018) erh√∂ht! Und das ohne Spam E-Mails. Das verbraucht Unmengen an Energie. Denn: Jede versendete E-Mail verbraucht sch√§tzungsweise zwischen 4 und 10 Gramm CO2.  Und wenn wir mal ehrlich sind: Wie viele Newsletter empf√§ngst Du, die Du nicht einmal √∂ffnest? Hast Du vielleicht sogar eine eigene E-Mail-Adresse, die Du nur f√ľr solche Dinge nutzt? Damit verschwendest Du Energie! Mein Tipp: Nimm Dir 2 Stunden Zeit, mach es Dir gem√ľtlich, Musik an und melde Dich von allen Newslettern ab, die Du nicht (mehr) liest.

Damit kannst Du direkt Einfluss nehmen und Energie sparen. Los geht's!

3. W√§hle das B√ľromaterial bewusst aus!

Das Thema B√ľromaterial bietet gro√üe Chancen, Dich nachhaltig zu engagieren. Es gibt tolle M√∂glichkeiten, Dein B√ľromaterial zu bestellen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wie das gehen soll? Die Plattform memo.de beispielsweise bietet viele nachhaltige Produkte an. Versand in einer klimafreundlichen und wiederverwendbaren Box m√∂glich. 

Mein Tipp: Meide die Shops, die nachweisbar nichts f√ľr Nachhaltigkeit √ľbrig haben und unterst√ľtze diejenigen, die nachhaltig wirtschaften und Alternativen bieten. Dein Kassenbon ist ein Wahlschein! Dar√ľber hinaus kannst Du beim Material selbst auf Dinge achten wie beispielsweise fensterlose Briefumschl√§ge zu verwenden, da diese komplett ins Altpapier k√∂nnen und kein Plastik enthalten oder Kugelschreiber, die aus 100% recyceltem Papier bestehen und nachf√ľllbare Mienen haben.

Augen auf und los geht's - so viele einfache und nachhaltige Wege warten auf Dich!

4. Klimaneutraler Versand

Es geh√∂rt zu Deinem Job, dass Du einiges an Papier/Material durch die Lande sendest? Daf√ľr nutzt Du bislang die g√ľnstigste aber nicht zwingend umweltfreundlichste Variante? Auch daf√ľr gibt es gute Tipps: √úberlege wirklich bewusst, welches Material Du versenden musst. Geht's nicht doch auch per Mail/WeTransfer/Dropbox und Co? F√ľr die Dinge, die zwingend versendet werden m√ľssen, gilt: klimaneutralen Versand w√§hlen! Denn bei der Art der Versendung und der CSR-Strategie des gew√§hlten Dienstleisters gibt es gro√üe Unterschiede.

Du zahlst - Du entscheidest!  Welche Rahmenbedingungen sind Dir wichtig? Setze ein Zeichen!

5. Steuere Dein Druckverhalten

Beim Thema Drucken bieten sich Dir diverse Gelegenheiten, Dich bewusst mit Deinem √∂kologischen Fu√üabdruck auseinanderzusetzen! Beginnen wir mit der Entscheidung, ob Dokumente √ľberhaupt gedruckt werden m√ľssen. Sei wachsam und entscheide, ob es wirklich n√∂tig ist. Gen√ľgt es nicht, wenn Du das Dokument als editierbares PDF mit Notizen und Co. anbietest? Musst Du Deine Rechnungen noch per Post senden oder sind Deine Kunden gegebenenfalls sogar froh, wenn sie einfach eine E-Mail dazu erhalten?

Nur wenn es wirklich nötig ist, drucke Deine Dokumente aus. Dabei beachte folgende zwei Tipps: Drucke ausschließlich auf Recyclingpapier und stelle Deine Druckereinstellungen grundsätzlich auf doppelseitiges Drucken. So sparst Du bis zu 50% Papier!

Druckst Du noch einfach so oder guckst Du schon genau hin, ob's notwendig ist?

Wenn Du diese 5 Tipps umgesetzt hast, bist Du Deinem Nachhaltigkeitsziel einen Schritt n√§her gekommen. Es lohnt sich. Jeder einzelne Schritt ist Gold wert f√ľr diesen Planeten! Die Welt braucht uns. Jetzt.

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die F√ľ√üe

Martin Walser
Laura Roschewitz
Halenreie 4
22359 Hamburg