Mit diesen 5 Tipps zu mehr Nachhaltigkeit in Deinem Büro

Du möchtest gerne wissen, was Nachhaltigkeit mit Deinem Büro zu tun hat? Und wie Du die beiden Bereiche Büro und Nachhaltigkeit miteinander verbinden kannst?Dann schau Dir meine 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in Deinem Büro an und setze sie direkt um - für den Planeten und Dein Wohlbefinden!

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft uns alle. Täglich lesen und hören wir, dass unser wunderbarer Planet bedroht ist. Dies bedeutet auch eine Bedrohung unserer Lebensgrundlagen und der unserer Kinder

Geht es Dir auch so, dass Du Dich von all den Informationen und Möglichkeiten regelrecht erschlagen fühlst? Wo soll ich ansetzen und das neben meinem vollen und komplexen Lebensalltag? Was darf ich noch bedenkenlos tun und wo handle ich schon verantwortungslos? Die Komplexität des Themas Nachhaltigkeit kann erdrückend sein.

Mit meinen 5 Tipps für Dein nachhaltiges Büro machst Du einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Do or not do. There is no try!

Yoda

1. Entscheide Dich aktiv für einen E-Mail Anbieter!

Hand auf's Herz: Hat das Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl Deines E-Mail-Anbieters eine Rolle gespielt? Für mich, wie für den überwiegenden Teil der deutschen Internetnutzer*innen, bis vor kurzem nicht! Dabei haben wir die freie Wahl. Ist es Dir wichtig, wie der Strom für die Server Deines E-Mail-Anbieters produziert wird und wie sie zum Thema Nachhaltigkeit stehen? Dann nimm die Anbeiter Mailbox.org und Posteo.de einmal unter die Lupe. Neben nachhaltigem Wirtschaften ist diesen Anbietern außerdem Deine Privatsphäre und Datensicherheit besonders wichtig.

Denn Du hast die Wahl! Entscheide Du, welche Werte Dir wichtig sind und setze ein Zeichen!

2. Bändige die Newsletter-Flut in Deinem Posteingang!

In den letzten 10 Jahren hat sich das E-Mail Volumen in Deutschland von 217,2 Milliarden (2008) auf 848,1 Milliarden (2018) erhöht! Und das ohne Spam E-Mails. Das verbraucht Unmengen an Energie. Denn: Jede versendete E-Mail verbraucht schätzungsweise zwischen 4 und 10 Gramm CO2.  Und wenn wir mal ehrlich sind: Wie viele Newsletter empfängst Du, die Du nicht einmal öffnest? Hast Du vielleicht sogar eine eigene E-Mail-Adresse, die Du nur für solche Dinge nutzt? Damit verschwendest Du Energie! Mein Tipp: Nimm Dir 2 Stunden Zeit, mach es Dir gemütlich, Musik an und melde Dich von allen Newslettern ab, die Du nicht (mehr) liest.

Damit kannst Du direkt Einfluss nehmen und Energie sparen. Los geht's!

3. Wähle das Büromaterial bewusst aus!

Das Thema Büromaterial bietet große Chancen, Dich nachhaltig zu engagieren. Es gibt tolle Möglichkeiten, Dein Büromaterial zu bestellen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wie das gehen soll? Die Plattform memo.de beispielsweise bietet viele nachhaltige Produkte an. Versand in einer klimafreundlichen und wiederverwendbaren Box möglich. 

Mein Tipp: Meide die Shops, die nachweisbar nichts für Nachhaltigkeit übrig haben und unterstütze diejenigen, die nachhaltig wirtschaften und Alternativen bieten. Dein Kassenbon ist ein Wahlschein! Darüber hinaus kannst Du beim Material selbst auf Dinge achten wie beispielsweise fensterlose Briefumschläge zu verwenden, da diese komplett ins Altpapier können und kein Plastik enthalten oder Kugelschreiber, die aus 100% recyceltem Papier bestehen und nachfüllbare Mienen haben.

Augen auf und los geht's - so viele einfache und nachhaltige Wege warten auf Dich!

4. Klimaneutraler Versand

Es gehört zu Deinem Job, dass Du einiges an Papier/Material durch die Lande sendest? Dafür nutzt Du bislang die günstigste aber nicht zwingend umweltfreundlichste Variante? Auch dafür gibt es gute Tipps: Überlege wirklich bewusst, welches Material Du versenden musst. Geht's nicht doch auch per Mail/WeTransfer/Dropbox und Co? Für die Dinge, die zwingend versendet werden müssen, gilt: klimaneutralen Versand wählen! Denn bei der Art der Versendung und der CSR-Strategie des gewählten Dienstleisters gibt es große Unterschiede.

Du zahlst - Du entscheidest!  Welche Rahmenbedingungen sind Dir wichtig? Setze ein Zeichen!

5. Steuere Dein Druckverhalten

Beim Thema Drucken bieten sich Dir diverse Gelegenheiten, Dich bewusst mit Deinem ökologischen Fußabdruck auseinanderzusetzen! Beginnen wir mit der Entscheidung, ob Dokumente überhaupt gedruckt werden müssen. Sei wachsam und entscheide, ob es wirklich nötig ist. Genügt es nicht, wenn Du das Dokument als editierbares PDF mit Notizen und Co. anbietest? Musst Du Deine Rechnungen noch per Post senden oder sind Deine Kunden gegebenenfalls sogar froh, wenn sie einfach eine E-Mail dazu erhalten?

Nur wenn es wirklich nötig ist, drucke Deine Dokumente aus. Dabei beachte folgende zwei Tipps: Drucke ausschließlich auf Recyclingpapier und stelle Deine Druckereinstellungen grundsätzlich auf doppelseitiges Drucken. So sparst Du bis zu 50% Papier!

Druckst Du noch einfach so oder guckst Du schon genau hin, ob's notwendig ist?

Wenn Du diese 5 Tipps umgesetzt hast, bist Du Deinem Nachhaltigkeitsziel einen Schritt näher gekommen. Es lohnt sich. Jeder einzelne Schritt ist Gold wert für diesen Planeten! Die Welt braucht uns. Jetzt.

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße

Martin Walser

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